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Marktbericht Wolf Agrarhandel | 08.Dezember.2016

Der Weizen an der MATIF macht wieder Boden gut, jedoch verliert er dagegen in Chicago an Wert. Die gleichen Entwicklungen zeigt der Mais. Soja steigt in Chicago minimal und der Raps steckt Verluste an der MATIF ein, kann aber in Winnipeg Gewinne erzielen.

 Weizen: Die Weizenkurse an der MATIF erholten sich von den schwachen Vortagen und kletterten um 2,50 €/t auf 162 €/t für den am Montag auslaufenden Dezember-Termin. Der März Termin stieg ebenfalls um 2,50 €/t an und beendete den Tag bei 163,50 €/t.
Frankreich dehnt seine Erntefläche für die neue Ernte um etwa 4 % aus. Laut der offiziellen Statistik hat Rumänien dieses Jahr eine neue Rekordernte in Höhe von 8,4 Mio. t erzielt. Das entspräche eine Erhöhung von 6,9 % gegenüber dem Vorjahresergebnis. Pro Hektar Anbaufläche wurden durchschnittlich 4,05 t Weizen geerntet.
An der Chicagoer Börse ruderte der Weizen im Gegensatz zu den Kursgewinnen der vergangenen Tage wieder zurück und der März Termin gab um 5,6 Cent/bushel nach auf knapp über 4 US-$/bushel. Verantwortlich dafür sind die jüngsten großen Schätzungen für die neuen Ernten in den USA und Kanada, welche sehr umfangreich ausgefallen sind.

Mais: An der MATIF legten die Maiskurse etwas zu, sodass der Januar Termin um 0,50 €/t auf 163,50 €/t zunahm.
Die Chicagoer Maiskurse hatten mit leichten Verlusten zu kämpfen, wodurch der März Termin 2,4 Cent/bushel auf 358 US-$/bushel einbüßte.

Soja: Die Sojabohnenkurse an der Chicagoer Börse stiegen leicht an und der November Termin beendete den Tag bei 10,49 US-$/bushel. Die Sojaschrotkurse hingegen gaben leicht nach.
Das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium verkündete neue Exportlieferungen im Umfang von 466.000 t, unter anderem nach China. Die bisherigen Zahlen der diesjährigen US-Sojabohnenexporte liegen etwa 30 % über den vergleichbaren Zahlen vom letzten Wirtschaftsjahr. Nach wie vor größter Kunde der USA ist China, welches bis jetzt 27 Mio. t an Bohnen importiert hat. Analysten gehen davon aus, dass sich diese Menge noch auf 30 bis 32 Mio. t erhöhen könnte.
In Brasilien steht die laufende Sojabohnenaussaat kurz vor dem Abschluss, wohingegen in Argentinien jedoch erst 46 % der Sojabohnen ausgesät sind.

Raps: Die Rapskurse hatten an der MATIF mit Verlusten zu kämpfen und in Folge dessen rutschte der Februar  2 € abwärts auf 412 €/t.
In Winnipeg profitierten die Canola-Rapskurse von Exportverkäufen und der Januar Termin kletterte auf 529 Can-$/t.

(RW)

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