• 10. Mai 2019

    Marktbericht Wolf Agrarhandel 10.05.2019

    Weizen, Mais und Soja befinden sich weiter im Rückgang, während der Raps weiter ansteigt.   Weizen: Der Juli-Kontrakt rutscht an der Chicagoer Börse am Donnerstag auf 4,29 US-$/bushel (umgerechnet 140,70 €/t) ab. Die heftigen Schwankungen am Sojabohnenmarkt förderten den Kursrückgang. Am heutigen Freitag wurde der mit Spannung erwartete Mai-Report von dem US-Landwirtschaftsministerium (USDA) veröffentlicht. Auch

    • 28. Januar 2019

    Marktbericht Wolf Agrarhandel | 28. Januar 2019

    Weizen und Mais schließen schwach, Soja und Raps steigen Weizen: An der Börse in Chicago schließen die Weizennotierungen schwächer, allerdings enden die Kurse an der Börse in Minneapolis für Sommerweizen fester. In der viel beachteten Januar-Prognose legt der internationale Getreiderat IGC erstmals Zahlen für den Weizenmarkt 2019/2020 vor. Für das kommende Vermarktungsjahr 2019/2020 rechnen die Londoner

    • 12. Oktober 2018

    Marktbericht Wolf Agrarhandel | 12.Oktober.2018

    Weizen legt leicht zu, Mais dreht am Ende noch einmal auf und Soja wie auch Raps bewegen sich weiter im Rückwärtsgang     Weizen:  Am Donnerstag verlor der September-Weizen um 2,50 auf 5,08 US-$/Bushel (umgerechnet 161 €/t).Dennoch erzielte der derzeitige Termin in Paris seinen Höchststand mit 205 €/t im Oktober. Die geringfügigen Anpassungen der USDA

    • 27. August 2018

    Weizen, Raps und Mais verlieren weiter, Soja bleibt hingegen unverändert

    Weizen: Am Freitag verliert der September-Weizen an der CBoT um 7,25 Cent auf 5,15 US-$/bushel (umgerechnet 162,50 €/t). Der 200-Euro-Marke hingegen nähert sich der Weizenkontrakt für Dezember, da er in Paris um 3 auf 202,75 €/t niedriger ins Wochenende geht. In seinem August-Report hat der Internationale Getreiderat (IGC) weltweit für 2018/19 den ersten Rückgang der

    • 2. Mai 2018

    Marktbericht Wolf Agrarhandel | 02.Mai.2018

    Weizen legt zu, Mais gewinnt erneut, Sojaöl seigt, Raps jedoch verliert. Weizen: Am Dienstag legen die Weizenkurse zu und der Mai-Kontrakt, im Umsatz vernachlässigt, steht fast gleichauf mit dem Juli-Kontrakt bei 5,29-US $/bushel (umgerechnet rund 162 €/t). Dies sind für den Juli 18,75 US-Cent nochmals mehr als am Montag. Dieses Ergebnis des Kursanstieges wird von

    • 20. März 2018

    Marktbericht Wolf Agrarhandel | 20.März.2018

    Weizennotierung sinkt stark, Maisnotierungen sinken ebenfalls, Soja verlor und auch Raps erleidet Verluste. Weizen: Am Montag sanken die Weizennotierungen an der CBoT den dritten Tag in Folge stark. Seit letzten ‚Donnerstag verlor der Weizen somit 8,2 Prozent, das ist der stärkste Verlust seit fünf Jahren innerhalb von drei Tagen. Um 17 Cent gab der Mai

Die Weizenkurse in Chicago und Paris geben weiter nach. Auch Mais muss weiter nachgeben.
Sojakomplex zeigt sich schwach. Raps steht aufgrund des Sojas unter Druck.

Auch zum Ende der Woche sind kaum positive Signale in Sicht.

Weizen: Auch der festere Euro gegenüber dem US-Dollar, konnte dem Weizen an der MATIF gestern keine Hilfestellung mehr geben. Somit gaben die Kurse auf allen Terminen nach und der März erreichte ein Tief von 158 €/t. Sogar in Chicago wurden positive Signale, wie der schwächere US-Dollar oder die Schätzung für die kanadischen Weizenbestände vollkommen ignoriert. Hier gaben die Kurse ebenfalls nach, sogar um bis zu 7,2 Cent/bushel. Der März erreichte einen Schlusskurs von 4,73 US-$/bushel.
Selbst die wöchentlichen EU-Exportzahlen, welche sich lebhaft gestaltet haben, vermittelten keine Anregenden Impulse, sie bremsten nur die schwache Tendenz etwas ab. Nicht einmal der Algerien-Tender, in Höhe von 840.000 t Weizen, den man zum größten Teil in Frankreich füllte, brachte ebenfalls keine positive Stimmung. Zwar konnten für diese Woche Exportlizenzen in Höhe von 786.000 t Weizen gezogen werden, dennoch liegt der Gesamtwert für diese Kampagne immer noch 6,5 Prozent unter dem Rekordwert des Vorjahres. In Chicago dagegen, waren die wöchentlichen Exportzahlen mit gerade mal 66.000 t sehr mickrig ausgefallen.
Das Statistische Amt in Kanada weißte die kanadischen Weizenbestände zum 31.12.2015 mit 20,7 Mio. t aus. Damit liegen sie 19 Prozent (4,9 Mio. t) unter dem Wert vom Vorjahr und erreichten sogar den Tiefstand seit acht Jahren.

Mais/Gerste: Die MATIF musste für den Mais ebenfalls Einbußen nachweißen. Diese lagen zum Tagesende bei 1,00 €/t und der Schlusskurs erreichte einen Wert von 152,50 €/t. Bei den Maisnotierungen in Chicago waren die Verluste nur gering und der Schlusskurs für den März lag nur bei 3,68 US-$/bushel. Hier konnten die wöchentlichen Exportzahlen in Höhe von 1,1 Mio. t, größere Verluste vermeiden.
Die EU-Maiseinfuhren halten momentan noch Ihr hohes Niveau. Für diese Woche zog man neue Lizenzen in Höhe von 346.000 t Importmais, was einen Gesamtertrag von 8,7 Mio. t erreicht, der 3,5 Mio. t höher ist, als im Vorjahr.
Die Agrarbehörde von Brasilien „Conab“, hob die Schätzung für die diesjährige Maisernte um 1 Mio. t nach oben. Hier liegen die Gesamtzahlen bei 83,3 Mio. t. Im Vergleich zu den USDA-Zahlen, liegen diese 1,8 Mio. t niedriger. Das USDA-Büro in Südafrika erwartet für die Maisernte in Südafrika einen Gesamtwert von 8 Mio. t, was einen Höheren Wert gegenüber der Schätzung im eigenen Land ausmacht.
Auch der Gerstenexport kommt stetig voran und erreichte für diese Woche, Exportlizenzen in Höhe von 212.000 t, was für diese Kampagne einen Gesamtwert von 6,3 Mio. t ausmacht.

Soja: Die Notierungen an die Sojabohne schlossen sich gestern an den schwachen Vortag an. Angesichts der sehr schwachen wöchentlichen US-Exportzahlen, konnten sich die Verluste bei 2,2 Cent/bushel in Grenzen halten und der Schlusskurs lag bei 8,74 US-$/bushel für den März-Termin. Nachdem man in den USA Stornierungen von ca. 430.000 t Sojabohnenkäufen durchführte, hat man die wöchentlichen Exportzahlen in Höhe von 43.600 t durch das Statistische Bundesamt mit einem negativen Vorzeichen ausgewiesen. Der Sojaschrot gab ebenfalls nach und verlor auf den vorderen Terminen 2,5 US-$/short Ton.
Im Brasilianischen Landesteil Mato Grosso rückten die niedrigeren Bohnenerträge die optimistisch geschätzten Erträge etwas zurecht. Hier korrigierte Conab seine Schätzung um 1,2 Mio. t auf 100,9 Mio. t nach unten. Aufgrund der Abwertung bewegt sich die brasilianische Sojabohnenernte dennoch auf Rekordkurs. In Argentinien verbessern sich die Aussichten für die Brasilianische Sojabohnenernte, aufgrund von ergiebigeren Regenfällen in fast allen Anbauregionen des Landes.

Raps: Der Raps geriet an der MATIF für kurze Zeitspannen durch den schwachen US-Dollar etwas stark unter Druck und erreichte sogar Kursverluste in Höhe von 3,50 €/t. Doch zu später Stunde, konnte sich der Raps wieder etwas erholen und der Mai erreichte einen Schlusskurs von 362,50 €/t. Die neue Ernte hatten sogar leichte Kursgewinne vorzuweisen.
Auch der Canola-Raps in Winnipeg stand unter Druck. Hier verzeichneten die Kurse Verluste in Höhe von 4 Can-$/t und der März erreichte einen Schlusskurs von 468 €/t. Das Statistische Amt in Kanada bewertete die neue Bestandsschätzung neutral bis leicht bullisch. Die Bestände erreichten zum Jahresende einen Bestand von 12,1 Mio. t und liegen rund 500.000 t unter dem Vorjahreswert.