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Marktbericht Wolf Agrarhandel | 14.Juni.2017

Der Weizen macht in Europa und in den USA Boden gut. Mais verliert an der MATIF, legt allerdings an der Chicagoer Börse zu. Soja steigt und fällt. Raps erzielt Gewinne an der Pariser Börse aber büßt in Winnipeg an Wert ein.

Weizen: Die Weizenkurse an der MATIF zogen an sodass der September Termin um 1,50 €/t auf 169,75 €/t kletterte.
Auch an der Börse in Chicago gelang es den Weizenkursen, ihre Positionen auszubauen. Der Juli Termin wuchs um 11 Cent/bushel auf 4,45 US-$/bushel. Die Sommerweizen-Bestände in den Vereinigten Staaten wurden kürzlich vom USDA um 10 % gegenüber der Vorwoche herabgestuft auf 45 % gut bis hervorragend. Dies überstieg die Erwartungen des Marktes, denn die Analysten hatten nur mit einer Senkung auf 53 % gerechnet.
Der ostasiatische Inselstaat Taiwan kaufte neulich 92.400 t Weizen aus US-amerikanischer Herkunft ein.
Japan ist an einem Einkauf von 162.000 t Weizen interessiert.
Als Lieferer kämen die Vereinigten Staaten, Kanada sowie Australien infrage.
Ägypten schloss vor kurzem einen Einfuhrhandel über 300.000 t Weizen ab, welcher mit 180.000 t aus Russland, 60.000 t aus Rumänien und nochmal 60.000 t aus der Ukraine bedient wird.

Mais: An der Pariser Börse hielten sich die Maiskurse eher mühsam über Wasser. Daher gab der August Termin 0,50 €/t ab und sank auf 173,75 €/t.
Die Maiskurse an der CME profitierten von den gestiegenen Weizenkursen. Der Juli Termin zog um 4 Cent/bushel auf
3,81 US-$/bushel an.
Die aktuelle Bewertung der US-Maisbestände durch das USDA fiel mit 67 % gut bis hervorragend gemäß den Erwartungen des Marktes aus. Allerdings ließen die Bestände in den Bundesstaaten Illinois, Iowa und Indiana zuletzt etwas zu wünschen übrig.
Die Analysten vom Analystenhaus Informa Economics erhöhten ihre Voraussage für die  US-Maisanbaufläche von 89,7 Mio. Acres auf 90,2 Mio. Acres.

Soja: Die Kurse der US-Sojabohnen machten etwas Boden gut. Der Juli Termin legte um 1 Cent/bushel auf 9,33 US-$/bushel zu. Dagegen mussten die Sojaschrot-Kurse leichte Verluste einstecken und fielen um 30 Cent/short ton auf
301,50 US-$/short ton.
Die Sojabohnenbestände der Vereinigten Staaten werden bislang vom US-amerikanischen Agrarministerium mit 66 % als gut bis hervorragend bewertet, was nahe dran an den vom Markt erwarteten 69 % ist. Laut den Analysten von Informa Economics ist die Sojaanbaufläche aktuell mit 89,4 Acres im Vergleich zum Vormonat Mai mit 89,7 Acres minimal kleiner geworden.

Raps: Die Rapskurse in Paris erhöhten ihr Niveau leicht und so legte der August Termin um 0,25 €/t auf 359,50 €/t zu, womit die Marke von 360 €/t nahezu wieder erreicht ist.
Der Canola Raps in Winnipeg tendierte in die andere Richtung und die Kurse gaben nach. Keine weiteren Informationen verfügbar.

(RW)

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