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Marktbericht Wolf Agrarhandel | 20.März.2018

Weizennotierung sinkt stark, Maisnotierungen sinken ebenfalls, Soja verlor und auch Raps erleidet Verluste.

Weizen: Am Montag sanken die Weizennotierungen an der CBoT den dritten Tag in Folge stark. Seit letzten ‚Donnerstag verlor der Weizen somit 8,2 Prozent, das ist der stärkste Verlust seit fünf Jahren innerhalb von drei Tagen. Um 17 Cent gab der Mai auf
4,51 US-$/bushel nach. In Kansas schloss die Börse mit einem Verlust von 29,25 US-Cent bei 4,70 US-$/bushel. Nach unten ging es um 15,25 US-Cent auf 5,96 US-$/bushel. Die Notierungen erholten sich heute Morgen mit 5 Cent im Plus. In Kansas steigt der Kurs um 4 Cent. Nach unten ging es um 2,50 auf 162,25 €/t in Paris, dies ist der tiefste Stand seit fast einem Monat.
Nachdem es in Kansas am Wochenende regnete, fielen auch in Texas bis zu 25 Liter je Quadratmeter an Niederschlagsmenge.
Es gibt noch keine Veränderungen in den aktuellen Ratings der Bestände. Die Analysten gehen aber in den kommenden Wochen von einer besseren Beurteilung durch den Regen aus.
Kaum witterungsbedingte Probleme gibt es derzeit in Europa.
Auf einem guten Weg in Europa, sieht der EU-Prognosedienst MARS die Winterbestände und rechnet mit keinen größeren Auswirkungsschäden. Landwirte befürchten, dass es noch zu späten Schäden durch den erneuten Wintereinbruch führen kann.
Knapp oberhalb der Menge aus der vorherigen Woche summierten sich in der Woche zum 15. März die Weizenexporte der USA auf 443.000 t, das lag am oberen Ende der Erwartungen. Der Rückgang dagegen beträgt im Vergleich zum Vorjahr 31,9 Prozent. Bei 36,26 Mio. t liegen die Weizenexporte aktuell, das sind 41 Prozent mehr als im Vorjahr.

Mais: Auch die Maisnotierungen wurden vom Weizen in Chicago nach unten gezogen. Mit einem Cent im Plus steht heute Morgen der Mai, wohingegen er gestern 7,75 Cent auf 3,75 US-$/bushel verlor. Leicht über der Vorwoche und dem Vorjahreszeitraum sowie am oberen Ende der Erwartungen lag die Menge mit
1,4 Mio. t.

Soja: Die Sojanotierungen werden durch die Regenfälle in Argentinien am Montag in Chicago unter Druck gesetzt, allerdings ist noch nicht klar, ob die Niederschläge noch rechtzeitig eintreffen. Um somit den leidenden Beständen der monatelang andauernden Trockenheit zu helfen. Die Nachrichten lösten dennoch eine Verkaufswelle aus. Die Mai-Bohnen gaben um
27 US-Cent nach auf 10,22 US-$/ bushel (304,49 €/t). 14,30 US-$ auf 358,60 US-$/short ton (319,38 €/t) verlor der Sojaschrot.
Vom stabilen Palmölmarkt profitierte Sojaöl  und legte leicht auf 32,06 US-Cent/pound (572,87 €/t) zu.
Die sehr schwachen Exportzahlen haben gestern einen Beitrag zu den fallenden Sojakursen geleistet. Gegenüber der Vorwoche bedeuteten 491.000 t einen Rückgang um 47,4 Prozent und ein Minus von 30,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die Hoffnung, dass sich die Niederschläge vom Wochenende positiv auf die Erträge auswirken dämpft die Börse in Rosario.
Die Niederschläge seien zu spät gekommen und brachten zu wenig Wasser. Die Börse teilte mit, dass die Niederschläge dabei helfen, die befürchteten Verluste zu begrenzen.

Raps: in Paris verliert der Raps 3,00 € auf 346,50 €/t. Unter dem schwachen Sojamarkt leidet auch der Canola-Raps und gibt
5,40 Can-$ auf 517,70 Can-$/t (319,39 €/t) ab. Mit Gewinnen von gut 1,30 Can-$ startet die Börse in Winnipeg heute Morgen. Der EU-Prognosedienst MARS befürchtet in Deutschland, Polen und anderen osteuropäischen Ländern Auswinterungsschäden und rechnet mit unterdurchschnittlichen Rapserträgen.

(LZ)

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